Archiv

06.01.2010

CDU: Die Kulturhauptstadt 2010 wird Essen verändern

Essens Rolle als Mittler und Motor der Region weiterentwickeln / Beteiligung der Essener Bürger offenlegen

Am kommenden Wochenende startet mit einem Festakt auf Zollverein offiziell das Kulturhauptstadtjahr 2010. Die CDU-Fraktion erwartet von diesem Jahr wichtige Impulse für die Stadt und insbesondere für die zukünftige Kulturpolitik in Essen. Thomas Kufen, der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion merkt dazu an: „Die Kulturhauptstadt 2010 hat in Essen neue Kräfte freigesetzt. Wir freuen uns auf das Kulturhauptstadtjahr. Es wird sicher eine Leistungsschau der Region und den Zusammenhalt in der Region
verstärken. Jetzt gilt es, Essens Rolle als Mittler und Motor der Region weiterzuentwickeln - über den Kulturbereich hinaus“.

„Das Kulturhauptstadtjahr wird Essen positiv verändern. Das gilt nicht allein nur für die großen Kultur- und Medienereignisse und den Imagegewinn für die Region. Die Essener selbst werden einen neuen Blick auf ihre Stadt bekommen. Für2010 ist manches möglich geworden, was schon lange auf der Wunsch- und Warteliste der Bürger stand: das neue Museum Folkwang, das Ruhr Museum, der Stadtumbau rund um die Alte Synagoge, der neue Hauptbahnhof, aber auch eine neue Qualität der Zusammenarbeit in der Stadtverwaltung über das Stadtmarketing und die Verkehrsbetriebe bis in die Stadtteile hinein. Es lohnt sich, neben den Großinvestitionen und -ereignissen auch eine Bilanz der Beteiligung der Essener Bürger an 2010 aufzumachen und die vielen Freiwilligen und Unterstützer, die Vereine und Institutionen zu erfassen, die sich in die Kulturhauptstadt einbringen“, so die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Susanne Asche.

Um das gewonnene Selbstbewusstsein und die Teilhabe nach 2010 zu erhalten, fordert die CDU-Fraktion die Stadtpolitik auf, sich nicht nur auf die Zusammenarbeit im Ruhrgebiet zu konzentrieren. Susanne Asche: „Essen hat als Zentrum des Ruhrgebiets eine besondere Stellung in der Kulturpolitik. Wenn wir die Früchte der Kulturhauptstadt auch über 2011 hinaus ernten wollen und die Vielfalt und Klasse unserer Stadtkultur erhalten wollen, brauchen wir in Zukunft noch mehr Bürgerbeteiligung und den gemeinsamen Einsatz aller.“