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18.12.2009

CDU-Fraktion: „Hesse“ blockiert gesamte Sportinfrastruktur

15 Millionen-Programm liegt auf Eis / Gleichzeitig will Stadtspitze "ohne Tabus" sparen / SPD muss sagen was sie will

In der letzten Sportausschusssitzung am 15.12. wurde deutlich, dass es durch das unrealistische Wahlversprechen der SPD, alle Einrichtungen in dieser Stadt zu erhalten, insbesondere das Freibad Hesse in Dellwig, zu einem Stopp für die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten im Sport kommt. Die Bezirksregierung hat, wie zu erwarten war, das Programm, mit dem 22,5 Millionen Euro in die Zukunftsentwicklung unserer Sportlandschaft investiert werden sollen vorerst auf Eis gelegt.
Siegfried Brandenburg, sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Es ist jetzt wie beim Roulette 'Nichts geht mehr', aber diesmal ohne Chance auf Gewinn. Die SPD-Politik `Allen alles versprechen´ und keine einzelne Priorität oder Deckung im Haushalt vorzulegen geht eben nicht. Nur mit schönen Absichtserklärungen von Seiten der SPD kommen wir in der Sache nicht weiter. Der Beschluss zum Freibad Hesse hat die Folge, dass jetzt wieder alle Sportanlagen verkommen und keine Investitionen getätigt werden können. Es wird allerhöchste Zeit, dass die SPD in der Realität ankommt. Der SPDOberbürgermeister verlangt rigides Sparen in allen Bereichen und schon beim ersten drängenden Thema, dem Sport, hat die SPD keine Kraft zu sagen was sie eigentlich will."
Der Vorsitzende des Ausschusses für die Sport- und Bäderbetriebe Klaus Diekmann ergänzt: „Nach behutsamem Rückbau wollten wir den notwendigen Bestand an Sportanlagen sanieren und zukunftsfähig gestalten. Aus dem Freibad Hesse sollte eine kinder- und familiengerechte Freizeitanlage werden. Durch die Blockade der SPD müssen jetzt alle anderen anstehenden Sportanlagen leiden. Es ist schon merkwürdig zu sehen, wie SPD-Vertreter sich bei Einweihungen von sanierten Sportanlagen in die erste Reihe
drängeln, obwohl sie sich gegen den Masterplan Sport ausgesprochen haben.“