CDU Stadtbezirksverband Essen West
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Der Stadtbezirk
Altendorf


Stadtteilname: Altendorf 
 
Einwohnerzahl: 20.783 

Namenserklärung:
Altes Dorf, bestehend aus Oberdorf und Unterdorf (gleichlautende Straßennamen) mit einem Oberhof, dem Ehrenzeller Hof, von dem aus die Gemeinde aufgebaut und verwaltet wurde. 

Erstmals urkundlich erwähnt:
Im Jahre 966, als Kaiser Otto 1 den Hof Ericseli = Ehrenzell dem Konvent des Stiftes Essen schenkte.
Nach der Säkularisation gehörte Altendorf, wie das gesamte 3-Bauerschaftsquadier Altendorf, Frohnhausen, Holsterhausen, zur Munizipalität Borbeck. Von 1874 - 1901 gab es die eigenständige Bürgermeisterei Altendorf, zu der auch Frohnhausen und Holsterhausen gehörten. 

Gehört zu Essen seit: 01.08.1901 

Kurzprofil mit lnfos zum Strukturwandel:
Altendorf hat sich in seiner späteren Geschichte stark beeinflusst durch die Krupp'schen Fabriken entwickelt. Die Nähe der Weststadt und die sich dort entwickelnde Struktur hat heute starken Einfluss auf den Stadtteil Altendorf hat (Gewerbeansiedlungen, Kaufhäuser usw.). Altendorf ist als Stadtteil mit besonderem Erneuerungsbedarf Bestandteil eines Landesprojektes, Altendorf ist aber auch geprägt durch bürgerliche Familien und entsprechende Strukturen. 

Bevölkerungsstruktur und Wohnlagencharakterisierung:
Architektonische Kernpunkte Altendorfs bieten sowohl die katholische St.-Anna-Kirche wie auch die Kirche St. Mariä Himmelfahrt an der Helenenstraße und die evangelische Christus-Kirche an der Kopernikusstraße. Ein eigenständiger Kernpunkt ist die Hirtsieferkolonie, die einen eigenen Wohncharakter ähnlich der Margarethenhöhe (Stadtteil Essens) hat. Sie ist benannt nach dem Zentrumspolitiker Heinrich Hirtsiefer, der während der Nazi-Herrschaft verfolgt wurde (u.a. von Angehörigen der NSDAP durch die Siedlung getrieben). Die Randgebiete Altendorfs sind von Kleingartenanlagen und Grüngürteln geprägt, In Altendorf gibt es sowohl rein bürgerliche Wohngegenden - wie die Hirtsieferkolonie, die Umgebung der Nöggerathstraße u.a. -, aber auch reine Arbeiterwohngegenden; auch der Ausländeranteil in Altendorf ist inzwischen relativ hoch und spiegelt sich auch inzwischen in der Geschäftsstruktur an der Haupteinkaufsstraße, der Altendorfer Straße, wieder. 

Sehenswürdigkeiten, Sport- und Kulturstätten, Besonderheiten
Sehenswürdig sind die Kirchen aus der industriellen Gründerzeit, wie die St.-Anna-Kirche an der Oberdorfstraße, die St.-Mariä-Himmelfahrt-Kirche zwischen Helenen- und Schmitzstraße, die Christus-Kirche an der Kopernikusstraße; als Sportstätte ist die Sporthalle der Gesamtschule Bockmühle wie auch die Sporthalle Haedenkampstraße zu nennen.; an Kulturstätten die Stadtbücherei, die kirchlichen Büchereien und der Treffpunkt Altendorf in der Kopernikusstraße 8 (städtisches Gebäude). 
 
Schulen:

Grundschulen:
Bodelschwingh-Schule, Schule an der Heinrich-Strunck-Straße 

Gemeinschaftsgrundschulen oder Gemeinschaftsschulen:
Hüttmann-Schule (Gemeinschaftsschule)
Markscheide-Schule (Städtische katholische Grundschule)
Gesamtschule Bockmühle 

Berufskolleg:
Erich-Brost-Berufskolleg, Dechenstraße (Abzweig) 
Bemerkenswerte Wirtschafts- / lndustrieansiedlungen
Früher Firma Krupp (alter Kronenberg) 

ÖPNV - Anbindungen Zentrale Haltestelle:
Helenenstraße Straßenbahnlinie(n) 101, 103, 105, 106 und 109
Buslinie(n) 186 

Nächstgelegener Bahnhof:
Essen-West, 
Frohnhausen, 
Hauptbahnhof